Sternfahrt: „Für ein besseres Klima in der Stadt“

4000 Radfahrer aus der Region zwischen Rhein, Ruhr, Wupper, Erft und Niers zeigten am 17. Juni auf der fünften Düsseldorfer Fahrradsternfahrt mächtig Präsenz.
sternfahrt_SDC11902_1600Schon an der Radstation am Neusser Hauptbahnhof sammelten sich mehrere hundert Teilnehmer aus Neuss, Kaarst, Grevenbroich, Korschenbroich und erstmals auch aus Mönchengladbach und machten sich auf, unter strahlender Sonne für das gesunde und umweltfreundliche Verkehrsmittel Fahrrad zu demonstrieren. Die Route führte mitten durch die Neusser Innenstadt und über den eigens von der Polizei gesperrten Fahrstreifen der Josef-Kardinal-Frings-Brücke in die Landeshauptstadt. Krefelder, Willicher und Viersener fuhren gemeinsam über Oberkassel. Auch hier sicherte die Polizei die Kreuzungen und räumte den Radfahrern Vorrang ein. Die oft leidige Radwegebenutzungspflicht war hier aufgehoben.

sternfahrt_DSC_8866_1600Sternfahrt-Organisator Rüdiger Heumann vom Düsseldorfer ADFC machte auf der Abschlusskundgebung am Apolloplatz im Gespräch mit MdL Oliver Keymis deutlich, warum der ADFC eine Verkehrswende zugunsten des Fahrrads fordert: „Eine Autovorrang-Politik ist letztendlich menschenverachtend, denn diese saugt immer mehr Autos in die Stadt ohne Rücksicht auf Gesundheit und Lebensqualität der Anwohner.” Deshalb setzt sich der ADFC dafür ein, auf Hauptverkehrsstraßen Radfahrstreifen einzurichten und die Gehwege, auf die sich leider immer mehr verängstigte Radfahrer verdrücken, den Fußgängern zurückzugeben. Mehr Infos und Bilder im Internet unter www.ranr.de/sternfahrt.

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