LEV Conference 2012: Schluss mit dem Kabelsalat!

Der Markt für Pedelecs wächst rasant und damit auch der Bedarf nach einer einheitlichen Lade-Infrastruktur.  Auf der LEV-Konferenz Anfang Oktober in Köln was das eines der wichtigsten Themen, teilte uns Hans-Gerd Leijser mit, der sich für den ADFC dort umgeschaut hatte.73 verschiedene Stecker für Pedelec-Ladesysteme hat eine Zählung (Stand 2011) ergeben. So viele kann kein Anbieter einer öffentlichen Ladestation vorhalten. Stattdessen bietet man den Strom oft über die bekannten 230-V-Steckdosen an. Wer unterwegs nachladen möchte, muss dann sein eigenes Ladegerät dabeihaben. Das ist unpraktisch, denn die Adapter nehmen Platz weg und sind weder wetterfest noch diebstahlsicher. Besser ginge es mit dem EnergyBus. Das ist ein Steckerstandard für LEVs (Light Electric Vehicles, leichte Elektrofahrzeuge), auf den sich namhafte Hersteller, darunter Bosch, die Deutsche Bahn, Varta und Abus geeinigt haben. Und der EnergyBus kann nicht nur Strom übertragen. Über ihn werden auch Service-Daten wie der Ladezustand der Batterie ausgetauscht. Noch ist es nicht soweit, aber immerhin soll im nächsten  Jahr in einer touristischen Region in Bayern ein Pilotprojekt LadeSchlossKabel starten, bei dem der Ladevorgang mit dem Diebstahlschutz kombiniert wird.

Information

  • www.extraenergy.org
  • www.lade-infrastruktur.org

@ Wie sind Ihre Erfahrungen mit öffentlichen Ladestationen? Schreiben Sie uns an leserbrief@ranr.de.

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