Smartphone statt Infotafel?

Knotenpunkt-Infotafel in Neuss

Der Nutzen von Knotenpunktsystemen ist die schnelle Orientierung in fremder Gegend, ohne Hilfmittel wie Karte, Kompass oder Navigationsgerät. Deshalb gehören Informationstafeln mit Übersichtskarten zum Konzept.


Wetterfeste Tafeln für den Außenbereich sind teuer, können über 500 Euro kosten. Notorisch klamm, versuchen unsere Kommunen hier zu sparen. Der Rhein-Kreis Neuss und der Kreis Viersen sind dabei unterschiedliche Wege gegangen.

Viersen setzt auf QR-Codes mit Link auf die freie Radfahrerkarte www.opencyclemap.org in der Umgebung des Knotens. Das ist eine pfiffige Idee, aber es schließt Radfahrer ohne Smartphone aus. Und selbst Smartphonenutzer möchten auch mal bewusst offl ine gehen, gerade bei einer Radtour. Ganz abgesehen von den Gästen aus den Niederlanden, die hier Roaming-Gebühren zahlen müssten.

Viersen setzt auf QR-Codes statt Infotafeln.

Viersen setzt auf QR-Codes statt Infotafeln.

Neuss hält an den Knotenpunkttafeln fest und setzt auf Werbefinanzierung. Auch die Idee hat Charme. Im Idealfall bekommen die Radfahrer über die Werbung Hinweise auf Biergärten, Museen, Fahrradgeschäfte und weiter interessante Ziele in der Nähe der Knotenpunkte geboten. Doch leider läuft die Vermarktung sehr schleppend. Deshalb waren zum Redaktionsschluss dieser Ausgabe im Rhein-Kreis Neuss noch keine zehn Prozent der Knotenpunkttafeln aufgestellt.

Was ist besser: QRCodes oder Infotafeln? Diskutieren Sie mit uns hier im Blog schreiben Sie uns an leserbrief (at) radamniederrhein (punkt) de.

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