One-Woman-Radtour auf dem Radfernweg Kopenhagen – Berlin

Dienstag, 21. August: (Berlin und Umgebung/33)

Heute war ausschlafen und gemütliches Frühstück angesagt. Dann packte ich meine schmutzige Wäsche, Karten und alles was ich für die Rückreise nicht mehr brauchte in einen Karton, um die Zugfahrt nur noch mit leichtem Gepäck zu machen, und brachte das Paket direkt zum nächsten Paket-Shop, damit es bald bei mir zu Hause ankam. Danach sind Katrin und ich zum Hauptbahnhof geradelt, um die neue Fahrrad-Fahrkarte zu kaufen, weil mein Fahrrad sonst nicht mitgenommen worden wäre. Außerdem wollten wir in Erfahrung bringen, ob ich mein Gepäck und mein Fahrrad bis zu meiner Abfahrt um 0.30 Uhr dort deponieren könnte. Leider schließt der Schalter aber schon um 22.00 Uhr. Das war mir zu riskant und deshalb musste ich doch mit dem restlichen Gepäck durch die Gegend radeln. Nach unserem Ausflug zum Bahnhof haben wir zu Hause die Reste vom Vorabend aufgewärmt und dann musste Katrin zur Arbeit. Ich hätte bis zum Abend in der Wohnung bleiben können, aber weil das Wetter so schön war, begleitete ich Katrin zu ihrer Arbeitsstelle und wir verabschiedeten uns voneinander.

Ich überlegte, wie ich die Zeit bis zur Abfahrt des Zuges rumkriegen könnte und schob mein Rad Richtung Berlin-Mitte und Tiergarten, trank in einem Straßencafé einen Kaffee und setzte mich am Spätnachmittag auf eine Bank zwischen Reichstag und Hauptbahnhof. Ich schrieb gerade eine SMS an Katrin, als ich hinter mir wieder das „Hola, Dagmar!“ hörte. Da waren sie wieder, (nur noch) 6 „meiner Spanier“ auf Stadtrundfahrt. Das war eine angenehme Überraschung. Und ich war froh, dass sie mich aufforderten, mitzufahren. So vergingen 4 von 6,5 Stunden meiner Wartezeit im Fluge. Ich wollte noch mit ihnen essen gehen, aber weil es anfing zu tröpfeln, zog ich es vor, zum Bahnhof zu fahren. Das war eine gute Entscheidung, denn kaum war ich – noch trocken – im Bahnhof, ging ein heftiges Gewitter los. Noch zwei Stunden bis zur Abfahrt! Wenn ich beim Lesen müde wurde, habe ich mit meinem Fahrrad eine Runde geschoben.

Dieser Beitrag wurde unter Ausgabe 2 / 2013, Rhein-Kreis Neuss, Tourismus veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert