Fazit: Ich bin froh, dass ich die Radtour so spontan gemacht habe. Es war toll! Das Wetter war abgesehen von ein paar Schauern, super. Die Wetterlage war stabil! Dänemark ist zwar teuer, hat mir aber besser gefallen, weil es ruhiger und gemütlicher war als Deutschland. Ich habe dort die Weite der Landschaft und die Düfte des Sommers genossen: Getreidefelder, Heuwiesen, Blumenfelder, Wälder und die Ostsee. Und das freundliche „Hej!“ (Hallo!), wenn man jemanden traf. Aber auch Deutschland hat schöne Seiten: Die Mecklenburger Seen, die Uckermark, Brandenburg und die Havellandschaft waren eindrucksvoll und auch dort gab es kleine malerische Orte.
Es wäre sicherlich schön gewesen, wenn ich die Eindrücke unterwegs mit jemandem hätte teilen können und man hätte bestimmt an der Strecke mehr Museen/Sehenswürdigkeiten (z.B. den Leuchtturm Stevns Fyr, Schlösser usw.) besichtigen können. Der Einzelzimmerzuschlag für eine „Besenkammer“ wäre auch entfallen. Ich war aber eigentlich nie ganz allein, auch wenn ich auf manchen Strecken keine Menschenseele getroffen habe. Ich habe nette und interessante Leute getroffen und kennen gelernt und kann die Tour (auch mit Kindern) nur weiterempfehlen! Auch allein!!! Insgesamt habe ich vom Start zu Hause bis zur Ankunft zu Hause 738 km zurückgelegt. Davon maximal 350 km mit „Unterstützung“!
[Dagmar Cremer, Dormagen]
http://www.bike-berlin-copenhagen.com (Bikeline: Radfernweg Berlin – Kopenhagen), ISBN: 978-3-85000-093-2 = € 12,90;
Bruckmanns Radführer: Radfernweg Berlin – Kopenhagen, ISBN: 978-3-7654-4965-9 = € 14,95
ADFC Bett+Bike-Katalog (für Mitglieder € 4,95) http://www.bettundbike.de/
Übersichtskarte aus Bikeline: Radfernweg Berlin – Kopenhagen
