Klosterstraße in Dormagen: Dieser Radweg ist eine Zumutung!

ne_klosterstraße_DSC04244_960Dormagener Radfahrer sind es satt. Der Radweg von Delhoven in den Knechtstedener Wald ist ein Flickenteppich, in dem sich seit Jahren immer neue Löcher auftun. Der ADFC fordert eine Grundsanierung – und eine fahrradfreundlichere Verkehrsführung am Kloster.Jahr für Jahr reißt die Verwitterung neue Löcher in den dünnen Asphalt der Radwege an der L280 von Delhoven Richtung Anstel. Von Zeit zu Zeit fräst man diese Löcher an den Rändern ab und verfüllt sie mit „wassergebundenem Material“. Doch der Regen wäscht es wieder aus, an jedem Rand entsteht eine Stufe, die Stufen werden immer mehr, die Radfahrer spüren jede einzelne davon als Schlag im Lenker. Das ist nicht nur unkomfortabel, es ist gefährlich. Für die vielen Touristen, die dort am Wochenende fahren, für die vielen Schüler werktags zwischen Delhoven und dem Norbert-Gymnasium im Kloster, auch für einige unentwegte Fahrrad-Pendler aus Richtung Anstel. Wir sagen deshalb: Es reicht, Schluss mit dem Flickwerk, der Radweg braucht eine Grundsanierung!

Eine Frage der Prioritäten

Wenn eine Sanierung derart offensichtlich überfällig ist, warum ist sie dann nicht längst passiert? Das hängt damit zusammen, dass die Klosterstraße eine Landesstraße und die zuständige Behörde Straßen.NRW und der Geldgeber im Düsseldorfer Verkehrsministerium weit weg sind. Und wenn vor Ort aus dem Rhein-Kreis Neuss und der Stadt Dormagen nicht deutliche Signale an den Landesbetrieb und an das Verkehrsministerium geschickt werden, wie wichtig die Radwegsanierung an der L280 ist, dann passiert – nichts. Wir appellieren deshalb an Bürgermeister Erik Lierenfeld und Landrat Hans-Jürgen Petrauschke: Machen Sie sich für eine Sanierung der Radwege auf der L280 stark!

Verkehrsführung verbessern

KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERAGenauso unerträglich wie die holprigen Radwege ist die unsichere Radverkehrsführung an der Einmündung der von Straberg her kommenden Landstraße L36 in die L280 unmittelbar südlich des Klosters. Die meisten Radfahrer müssen hier die Straßenseite wechsen, dennoch gibt es nicht einmal eine Querungshilfe. Der ADFC schlägt einen Kreisverkehr vor, denn damit können die vielfältigen Abbiegebeziehungen am besten geregelt werden. Und die Ausfahrt vom Waldparkplatz sollte so gestaltet werden, dass Radfahrer die Vorfahrt bekommen. Immerhin sind die auf der Hauptverkehrsstraße unterwegs.

Mehr zur L280 finden Sie auf unseren Internetseiten: www.adfc-ne.de/l280

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